Geschichte der Stadtmauer
1180 wurde die mittelalterliche Stadtmauer errichtet und war die größte mittelalterliche Stadtbefestigung des damaligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Die Befestigungsanlage mit Wall, Graben und Mauer hatte eine Gesamtlänge von 7,5 Kilometern. Die Kölner bestanden darauf, dass diese Landmauer, ebenso wie das „himmlische Jerusalem“, 12 gewaltige Torburgen bekommt und zusätzlich noch 52 Wehrtürme sowie weitere 12 Tore zum Rheinufer hin gewandt.
1881 wurden die Befestigungen geschleift, um Platz zu machen für die Ausdehnungsbestrebungen der Stadt. Einige Mauerabschnitte und Tore blieben stehen.
Von den 12 Torburgen stehen noch die Eigelsteintorburg, das Hahnentor, die Ulrepforte, die Severinstorburg und der Bayenturm. Drei Mauerabschnitte sind am Gereonswall, Karthäuserwall und an der Bottmühle erhalten.
Viele Anlagen dienen heute Karnevalsgesellschaften als Quartier oder sind Museen und Bürgerzentren.
Information
Thematische Führungen können bei KölnTourismus gebucht werden.
Tel.: 0221 / 221 23332
Anfahrt
Straßenbahn:
Linie 6, 12 und 16 , alle Haltestellen entlang der Ringe
Wer mit dem Auto anreist, sollte entweder außerhalb parken und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in die Innenstadt fahren, oder eines der zahlreichen Parkhäuser nutzen.