Seit Herbst 2000 wird der Domschatz in den ausgebauten historischen Kellergewölben des 13. Jahrhunderts an der Nordseite des Domes neu präsentiert. Auf einer Ausstellungsfläche von ca. 500 qm sind kostbare Reliquiare, liturgische Geräte und Gewänder sowie Insignien der Erzbischöfe und Domgeistlichen vom 4. bis zum 20. Jahrhundert, mittelalterliche Skulpturen und fränkische Grabfunde zu sehen.
Zu den bedeutendsten Stücken des Domschatzes zählen der Petrusstab und die Petrusketten, die Hauptreliquien des Domes vor der Übertragung der Gebeine der Heiligen Drei Könige, die beiden Kreuzreliquientriptychen, zwei Büstenreliquiare des 15. und 19. Jahrhunderts, der Engelbertschrein von 1633 sowie der gotische Bischofsstab und das spätgotische Kurschwert um 1480/90, Insignien der geistlichen und weltlichen Macht der Kölner Erzbischöfe.
Darüber hinaus sind ausgewählte Stücke der umfangreichen Sammlung barocker Altargeräte und Paramente zu sehen, u.a. einige Gewänder der Capella Clementina, dem kostbaren Ornat, der vom Kölner Erzbischof Clemens August von Wittelsbach zur Kaiserkrönung seines Bruders Karl VII. 1742 in Paris in Auftrag gegeben wurde. Die mittelalterlichen Handschriften werden aus konservatorischen Gründen nur zeitweilig und in kleineren Sonderausstellungen präsentiert.
Die imposante Architektur der historischen Gewölberäume mit Resten der römischen Stadtmauer und Säulen vom Vorgängerbau des Domes sowie die neuerbauten Bereiche lassen zusammen mit dem neuen Präsentationskonzept die wechselvolle Geschichte der Kathedrale eindrucksvoll erlebbar werden.
Gruppenführungen nach Vereinbarung.
Die Schatzkammer ist behindertengerecht ausgestattet.
Domkloster 4
50667 Köln
+49 (0) 221.17 94 05 30
Öffnungszeiten
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